Der Computer ist ja grundsätzlich unglaublich doof. Alles was er kann, ist 1 und 1 zusammenzählen. Kreativität ist im vollkommen fremd. Für ihn ist alles reine Mathematik. Den »Zufall« kennt er gar nicht, und das ist normalerweise auch gut so. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das Computer extreme Probleme haben, Zufallsereignisse, -Zahlen oder
-Buchstabenkombinationen zu generieren.
Normalerweise nutzen sie dazu die Millisekunden der Systemzeit als Ausgangspunkt und verwenden diese als Zufallsereignis. Das führt aber auf allen Rechnern immer wieder zu den gleichen Ergebnissen. Leider ist der menschliche Computernutzer auch nicht viel gescheiter. Wenn es um Passworte geht, dann fällt einem unter 1.000 auch nichts besseres als »Mausi«, »test« oder »Opel Manta« ein.
Passworte, die auf dieser Basis entstehen, lassen sich bei der Leistungsfähigkeit heutiger Computer bereits in wenigen Minuten knacken. PWGen generiert dagegen extrem sichere Passworte mit Verschlüsselungen von 64 bis 128 Bit, bei denen selbst moderne Hochleistungsrechner je nach Passwortlänge zwischen einem 3/4 Jahr (64 Bit) bis zu mehreren Millionen Jahren (128 Bit) brauchen, um sie zu knacken.
Der Trick dabei: Während PWGen das Passwort generiert, müssen sie gleichzeitig ein bischen auf ihrer Computertastatur herumklimpern. Die individuelle Zeit zwischen den Tastaturanschlägen wird durch PWGen gemessen und zur Erzeugung individueller Zufallswerte genutzt, aus denen sich dann die Zeichenfolge ihres Passworts ergibt. Es lassen sich Passworte mit Hexadezimalcode (0-9,A-F), Base64-Code (0-9,a-z,A-Z) oder aus Passwortlisten erzeugen.